Samstag, 14. November 2009

Die Herausforderung - The Tongariro Alpine Crossing

Unbedarft wie wir waren haben wir ohne zu wissen was wir tun einen Shuttle Service für das Alpine Crossing gebucht. Dies hieß dann:
6 Uhr aufstehen, schnell Gesicht im eiskalten Wasser waschen, Frühstück runterwürgen, Brote schmieren und alles wichtige für eine Alpinwanderung einpacken (was eigentlich)!?!?!?!
Und dann ging es um 7.30h mit dem Bus los. So gegen 8.30h waren wir dann am Startort angekommen und mussten aus dem Bus in die alpine Kälte...
Die abgehärteten Neuseeländer waren natürlich mit kurzer Hose und Shirt unterwegs, während wir in dicker Jacke unterwegs waren.
Und so starteten wir dann unsere fast 20 km Tour. Dazu muss man sagen, dass ich mich vorher schon in der Lage fühlte 20 km zu laufen, aber nicht wusste, dass es entweder geklettere bergauf oder anstrengendes bergab war. Vielleicht ein bissel naiv von mir auf grade Wege zu hoffen, bei einer Alpinüberquerung ;o)
Falls ihr mehr Infos und Profibilder sehen wollt, könnt ihr dies auf:
http://www.tongarirocrossing.org.nz/ tun.
Aber genug geredet, schaut euch lieber die Bilder an:
Der Startpunkt auf 11oo Meter: Noch etwas nebelig und kalt, aber wir noch voller Motivation.

Unser (für kurze Zeit sogar immer mal relativ ebenerdiger) Weg:
Es wird schon etwas steiler:Mount Ngauruhoe noch in weiter Ferne und weit oben:
Ein ewig langes Tal- und wir wollen auf die andere Seite...
Eben noch unten, jetzt schon das Tal von oben gesehen:

*schnauf* es wird anstrengend...
Der Mt. Ngauruhoe in greifbarer Nähe. Unten seht ihr eifrige KlettererWir lassen den Berg (da kann man übrigens auch hoch) rechts liegen und konzentrieren uns auf unseren Weg:schöner Blick vom Wegesrand auf die andere Seite:
Man ist das windig...
Wir kommen langsam immer höher:Da vorne ist der höchste Punkt unserer Etappe (1886 Meter):kurzer Blick zurück:
Da kommt langsam der Blue Lake (Blauer See) in Sicht. Abstieg zu den Emerald Lakes:
Vorbei am Red Crater:
schöner Blick auf den Mount Tongariro:Blue Lake (links) und Emerald Lakes zusammen:
So steil gehts hier runter. Da ist filmen im sitzen angebracht:
Ganz schön steiler Abstieg zu den Seen, aber er lohnt sich:
Kleiner Jürgen ganz schön groß *g*Da sind wir grade runter gekrabbelt (ohne uns auf den Hosenboden zu legen)
Frodo ist natürlich auch überall mit dabei und feuert uns an:Durch das nächste Tal:Über Stock und Stein, Schnee und Wasser:
Schöner Blick...

Der Red Crater von der anderen Seite aus betrachtet (Mt. Ngauruhoe im Hintergrund):
Angekommen: Direkt vor dem Blue Lake

So blau, das kann man nicht beschreiben:... und weiter gehts...
Die Wanderburschen: Schon ein bissel müde, aber noch guter Dinge:Hier sollte man besser nicht ausrutschen, sonst gehts bergab.
Der erste Blick auf den Lake Taupo (im Hintergrund) und den Lake Rotoaira
Und von einer anderen Perspektive;Die Landschaft fängt an sich ziemlich stark zu verändern:Kleinere Hindernisse werden einfach übersprungen:Blick beim Abstieg:Da gehts auch schon wieder rauf:
... und wieder runter
auf schmalen Pfaden gehts bergab:
Der See rückt näher:

Die Landschaft wird immer grüner:Noch gut dabei:nicht anmerken lassen, dass die Kräfte nachlassen:
so langsam reicht es uns und wir schauen flehend auf jedes Schild...
Neuseeländische Kilometerangaben müssen irgendwie länger sein als deutsche... Jetzt sind wir aber zumindest schon mal im Waldgebiet angekommen:
Es ist trotz allem aber noch sehr schön hier:Geschafft, nach einem harten letzten Kilometer sind wir am Parkplatz angekommen:
Nach ca. 8 Stunden mit kleineren Pausen und über 500 Bildern sowie reichlich Videomaterial sind wir ENDLICH am Zielort angekommen und warten auf unser Shuttle.
Ratet mal, wo ich alles Muskelkater hatte am nächsten Tag *g*

1 Kommentar:

  1. Frodo hat immer ein Lächeln im Gesicht. ;-)
    20 km wandern ohne Training? Respekt! Da reichen mir die 15km zum Brocken hoch u. runter vollkommen aus. :-)
    Welche Temperaturunterschiede hattet ihr denn eigentlich?

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