Montag, 8. März 2010
kurz vor Nelson
Ein schöner Sonnenaufgang kurz vor Nelson (when we woke up we saw a very beautiful sunrise):
Juhu, wir sind im Paradies: Leberkäse von einem echten deutschem Metzger (Now guess where we got some German food from... This is Leberkäse - something like Meatloaf):
Die Westcoast entlang...
So langsam geht die Sonne auf, kurz hinter Greymouth (sunrise and we are still shortly past Greymouth):
... da ist sie endlich. Ein schöner Blick während ich mit meiner Wedding-Planerin am Skypen war ;o) (the first sun rays touched the sea while Carina was skyping with our wedding planner in Germany)
Jürgen hat die Zeit genutzt und mal wieder nach Gold und Greenstone gegraben (yeah, I admit we didn't find any gold nuggets in Arrowtown but I'm not giving up on it yet...):
Weiter gehts, die Westcoast entlang (we are more keen on driving and keep going along the Westcoast):
Nach Punakaiki zu den Pancake-Rocks (a short stop to visit the pancake rocks at Punakaiki. They are very famous as you can see, in the middle of no where you find toilets, souvenir shops and tourist busses.):
the sea is constantly beating against massive rocks and if they don't crumble and fall, the water undercuts them and creates holes like this:
Da sind sie... Na, könnt ihr euch vorstellen, warum sie Pancake-Rocks heißen? (the pancake rocks, I'm sure a geologist could explain how they came to be)
happy couple plus pancake rocks,

Carina walking through the pancake rocks
... wenn nicht, schaut genau auf dieses Bild. Passend zum Tag haben wir dann auch Pancakes zum Mittag gemacht. Jürgen ist inzwischen schon Spezialist im backen ;o) (one of Carina's favourite meals are pancakes and they almost look like the pancake rocks we've seen)
... während ich schon mal genießen durfte. Das Wetter war -entgegen allen sonstigen Aussagen zur immer verregneten Westküste- traumhaft. Leider waren aber auch die Sandflys ein Albtraum, so dass ich nach 10 Minuten meine kurze Hose wieder in eine lange verwandeln musste. Scheiß Viecher! (There is nothing better in the world than to make your wife happy, I was preparing some more pancakes while she was enjoying this one. The only annoying thing were again sandflys.)
Die Westküste Neuseelands ist super schön, aber wenn man sofort von lästigen Sandflys angegriffen wird, wenn man nur kurz pausiert verliert es doch so einiges an Attraktivität. Somit beschlossen wir einfach gleich weiter durch die Berge in Richtung Nelson zu fahren.
(quite to our surprise we barely had any rain at the West coast but we kept on driving because we want to get to Abel Tasman before we sell our car.)
Am Buller River:
Spektakulär: Hawks Crag- eine Straße in den Felsen geschlagen. Ein großer Reisebus kommt hier GRADE SO lang (Hawks Crag, you can see there is not much room for any large vehicles as the road had to be cut through the stone):
Die längste Hängebrücke Neuseelands: um einmal rüber zu laufen sollten wir allerdings 5$ zahlen und da wir nicht so in Wanderlaune waren, haben wir das mal schön sein gelassen... (this is the longest suspension bridge, which probably only exists because there are tourist who pay for crossing it. There is also a flying fox right beside it for all who do not want to walk. A picture was sufficient for us.)
... und sind weiter gefahren um ca. 30 km vor Nelson einen wunderschönen Sternenhimmel bewundern zu können (shortly before Nelson it was getting dark and we found a nice lookout to spend the night. Since there are hardly any city lights you can see the stars in the night sky very easily. I took this picture without any tracking device, therefore the picture is not as sharp as the one's I took on Mt. John at Lake Tekapo.):
(quite to our surprise we barely had any rain at the West coast but we kept on driving because we want to get to Abel Tasman before we sell our car.)
Am Buller River:
Greymouth und Shantytown
Als nächster größerer Zwischenstop lag Greymouth an, wo wir wieder unsere Akkus laden konnten und uns ein wenig die Stadt angesehen haben. Allerdings hat uns Greymouth nicht so sehr fasziniert und somit sind wir in eine alte "Museumsstadt" gefahren, in der jede Menge alte Gebäude aus der Goldgräberzeit standen.
Dort war auch grade Markt und vieeeel los.
One of the larger towns along the west coast is Greymouth. We spent a couple of days in Greymouth, we got our WOF, charged our batteries, walked around the town and visited Shanty Town which is an old gold mining town.
Der Eingang zur Shantytown (Shantytown entrance):
water powered stone crusher
in Chinatown (yes, even the Chinese were part of the gold mining era):
Alte Druckerpressen (an old Linotype printing press. You might know Linotype from one of your selectable fonts in your word processing program):
so geht Frau hier auf's Klo (back in the old times people had only a dunny):
... und so die Männer (the old times are around 1870, but actually we are using dunnies even today - thanks DOC):
Ein Krankenhaus darf auch nicht fehlen (old fashioned hospital...):
Liebevoll eingerichtet (with a medicine cabinet and a cash register):
Wenn man sich das Equipment so ansieht, bin ich froh nicht in dieser Zeit gelebt zu haben. Es war doch alles sehr rudimentär *ähäm* (looks quite antique and you don't want to be seriously sick at that time.)
Alte Uhren in allen möglichen Formen (jewellery and watchmaker):
Shantytown:
Die alte Kohlelock, man durfte sogar einen Blick in die Lock werfen, bevor die Fahrt weiter ging. (an old steam powered train which was used to carry logs and people. It took us to the do it yourself and fossick for gold place. Since we've tried that in Arrowtown and found nuggets bigger than Easter eggs we didn't need to fossick for more. Remember they are pretty heavy and our luggage is not supposed to weigh more than 20kg ;-) )
... ein schöner und relaxter Tag... Weiter ging es, um einen Übernachtungsplatz etwas außerhalb von Greymouth zu finden... (that's how the sunset looked at the place we stayed overnight)
Dort war auch grade Markt und vieeeel los.
One of the larger towns along the west coast is Greymouth. We spent a couple of days in Greymouth, we got our WOF, charged our batteries, walked around the town and visited Shanty Town which is an old gold mining town.
Der Eingang zur Shantytown (Shantytown entrance):
Hokitka
Nach dem tollen Sonnenuntergang wollten wir am nächsten Tag Hokitika noch etwas erkunden.
Hier in der Gegend wird besonders viel Jade/Greenstone gefunden und somit ist jedes zweite Geschäft hier eine Jade-Factory, Jade-Shop, Juwlerie-Shop, Jade-Outlet, ...
Das macht Hokitika natürlich zu einer sehr gefährlichen Stadt für Frauen ;o).
Jürgen hat mich also gut an der Hand gehabt und immer gut auf mich aufgepasst.
Hokitika is a small town with plenty of souvenirs shops which specialized on greenstone and jade. Aside from that there is not much to do around here so we have only a few pictures for you.
Museum und Library:
Hier fließt der Fluss ins Meer (right behind that statue runs a river into the sea...).
Innenstadt von Hokitika (the clock tower of Hokitika):
Hier in der Gegend wird besonders viel Jade/Greenstone gefunden und somit ist jedes zweite Geschäft hier eine Jade-Factory, Jade-Shop, Juwlerie-Shop, Jade-Outlet, ...
Das macht Hokitika natürlich zu einer sehr gefährlichen Stadt für Frauen ;o).
Jürgen hat mich also gut an der Hand gehabt und immer gut auf mich aufgepasst.
Hokitika is a small town with plenty of souvenirs shops which specialized on greenstone and jade. Aside from that there is not much to do around here so we have only a few pictures for you.
Museum und Library:
1080- von Carina
Nachdem einige Anfragen gekommen sind, ob es denn den englischen Artikel meines Mannes auch auf Deutsch gibt, will ich das hier noch einmal kurz nachholen und mit meinen Bildern untermalen:
1080 ist ein Gift, das zur Possumbekämpfung eingesetzt wird. Nachdem die Neuseeländer Possums importiert hatten um die Felle zu verkaufen, entwickelten sich diese niedlichen Tierchen irgendwan zu einer Plage. Inzwischen wird die Zahl der Possums auf 60 Millionen geschätzt und diese Tiere sind hungrig!
Sie fressen jede Menge Pflanzen und, was noch viel schlimmer ist für die vogelliebenden Neuseeländer, plündern die Nester der (seltenen) Vögel und fressen die Eier.
Um dies zu verhindern hat das DOC (department of conservation= vielleicht vergleichbar mit dem Umweltministerium nur viel weitreichender) beschlossen Gift zu verteilen.
Dies ist teuer und passiert mit Hubschraubern, die große Mengen Gift über dem ganzen Land abwerfen.
Die Nachteile liegen auf der Hand:
Neben der Tatsache, dass das Gift nicht nur von Possums, sondern auch von anderen Tieren (Vögeln) gefressen wird, beklagen sich natürlich auch Bauern und Hundebesitzer.
Dazu kommt noch, dass das Gift natürlich auch in die Flüsse und Seen gelangt - sehr zur Freude aller Wanderer, die dort ihr Trinkwasser auffüllen und den Campinggästen auf den DOC-Campingplätzen, die oft nur ein Plumsklo haben und das fließend Wasser laut DOC aus dem angrenzendem See oder Fluss nehmen sollen.
Mhh, ob das so gut ist, ist natürlich fraglich.
Bevor dieses Gift tödlich ist, muss ein Mensch immerhin 10 Stück von diesen kleinen Brocken, die etwas ein kleine Leckerlies erinnern zu sich nehmen.
Falls jemand eine tolle Idee zur Possumbekämpfung hat, kann er immer gerne dem DOC eine E-Mail schreiben. Also, es besteht noch die Chance zum Nationsheld zu werden.
Solange keiner eine Idee hat soll man wenigstens die Possums überfahren, wenn man eins auf der Straße sieht- kein leckerer Anblick....
Soweit von mir, die folgenden Photos sind Zeitungsberichte, die in einem Laden an der Westküste ausgestellt wurden.




1080 ist ein Gift, das zur Possumbekämpfung eingesetzt wird. Nachdem die Neuseeländer Possums importiert hatten um die Felle zu verkaufen, entwickelten sich diese niedlichen Tierchen irgendwan zu einer Plage. Inzwischen wird die Zahl der Possums auf 60 Millionen geschätzt und diese Tiere sind hungrig!
Sie fressen jede Menge Pflanzen und, was noch viel schlimmer ist für die vogelliebenden Neuseeländer, plündern die Nester der (seltenen) Vögel und fressen die Eier.
Um dies zu verhindern hat das DOC (department of conservation= vielleicht vergleichbar mit dem Umweltministerium nur viel weitreichender) beschlossen Gift zu verteilen.
Dies ist teuer und passiert mit Hubschraubern, die große Mengen Gift über dem ganzen Land abwerfen.
Die Nachteile liegen auf der Hand:
Neben der Tatsache, dass das Gift nicht nur von Possums, sondern auch von anderen Tieren (Vögeln) gefressen wird, beklagen sich natürlich auch Bauern und Hundebesitzer.
Dazu kommt noch, dass das Gift natürlich auch in die Flüsse und Seen gelangt - sehr zur Freude aller Wanderer, die dort ihr Trinkwasser auffüllen und den Campinggästen auf den DOC-Campingplätzen, die oft nur ein Plumsklo haben und das fließend Wasser laut DOC aus dem angrenzendem See oder Fluss nehmen sollen.
Mhh, ob das so gut ist, ist natürlich fraglich.
Bevor dieses Gift tödlich ist, muss ein Mensch immerhin 10 Stück von diesen kleinen Brocken, die etwas ein kleine Leckerlies erinnern zu sich nehmen.
Falls jemand eine tolle Idee zur Possumbekämpfung hat, kann er immer gerne dem DOC eine E-Mail schreiben. Also, es besteht noch die Chance zum Nationsheld zu werden.
Solange keiner eine Idee hat soll man wenigstens die Possums überfahren, wenn man eins auf der Straße sieht- kein leckerer Anblick....
Soweit von mir, die folgenden Photos sind Zeitungsberichte, die in einem Laden an der Westküste ausgestellt wurden.
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