Donnerstag, 26. November 2009

Erstens kommt alles anders...

... und zweitens als man denkt.
Nachdem wir eigentlich direkt von den Waitomo Caves zu den Hot Springs fahren wollten, hatten wir in Te Anga einen Keilriemenriss. Nichts wildes eigentlich, aber immerhin so wild, dass man damit nicht weiterfahren kann.
An so etwas wie ein Handynetz ist in der Gegend gar nicht zu denken und somit hatten wir echt Glück, dass wir ein paar hundert Meter hinter einer Kneipe zum stehen kam, die ein Telefon hatte und auch noch Livemusik. Somit konnten wir den AA (ADAC) rufen. Dank meiner ADAC-Mitgliedschaft habe ich ein halbes Jahr kostenlose AA-Mitgliedschaft bekommen, DANKE!!!
Der zuständige AA-Techniker (alles private Werkstätten der jeweiligen Region) war dann ca. 2 Stunden später zur STelle. Nach der Diagnose mussten wir dann Abgeschleppt werden. Das war ein Abenteuer sage ich euch... 30 km auf schmalen, kurvigen und hügeligen Straßen abgeschleppt zu werden... Das ist mal Adventure pur sage ich euch! Aber wir sind heile in seiner Werkstatt angekommen und er konnte unsere gute wieder auf Vordermann bringen.
Da es inzwischen fast Mitternacht war, bot er uns netterweise sogar an, vor seiner Werkstatt zu übernachten, so dass wir Klo und Waschbecken hatten. Was ein Luxus!
Am nächsten Tag war Sonntag und er kam gegen 10h einmal schauen, wie es uns und dem Auto so geht. Gute Idee, denn die Autobatterie hatte etwas mehr gelitten als gedacht und musste noch einmal geladen werden. Dafür kamen wir ins Gespräch und er meinte um 11h wäre Gottesdienst zu dem wir auch herzlich eingeladen wären. Dies wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen und somit saßen wir um 11h im Gemeindehaus und haben einen Gottesdienst einer ganz anderen Art erlebt. Die Dörfer dort herum sind so klein, dass dort kein Pastor regelmäßig kommen kann und somit helfen sich die Leute selber weiter. Die Kinder waren alle mit dabei und durften während des GD malen. Es war sehr einfach und sehr feierlich. Anschließend wurde eine große Tafel aufgestellt und gemeinsam gegessen. Ein Klavier stand auch in der Ecke und somit habe ich auch gleich noch ein deutsches Kirchenlied zum besten gegeben. Wir haben uns sehr wohl gefühlt dort und die Leute waren alle super nett.
Nach meinem kleinen Spiel fragte uns der Automonteur, ob wir nicht auch Lust hätten bei ihm zu Hause noch etwas Klavier zu spielen. -Klar hatten wir- *G*
und so wurde es ein richtig netter Nachmittag bei der Familie mit etwas Klaviermusik und vielen netten Gesprächen. Leider haben wir keine Bilder gemacht, aber das kann man sowieso nicht auf Bildern festhalten...
DANKE an alle, die den langen Text bis zu Ende gelesen haben und einen lieben Gruß und Gottes Segen nach Deutschland!

1 Kommentar:

  1. Hallo ihr beiden,

    letztendlich ist genau das was Erinnerungen ausmacht: Die Menschen, die man trifft!

    LG,
    Geli

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