Freitag, 15. Januar 2010

Einmalige Erlebnisse

Durch Zufall *pipipausefürjürgenundvorahnung* waren wir am Sonntag schon extrem früh wach (so gegen 5:30h). Und dann hat uns der Sonnenaufgang nicht mehr losgelassen. Jürgen ist sofort aus dem Bett gehopst und hat Photos gemacht. Es war wirklich wunderschön, seht selbst.
Um 10 Uhr sind wir in den Gottesdienst in die St. Pauls Kirche in Kaikoura gegangen- und sehr herzlich und warm empfangen worden. Nach dem Gottesdienst gab es noch ein Tässchen Tee und ein paar Kekse und ich durfte das Klavier und die über 100 Jahre alte Orgel ausprobieren. *WOW*, das war gut!
Und irgendwie ergab es sich, dass wir von einem sehr netten, etwas älterem Pärchen dann auch noch gleich zum Mittagessen eingeladen wurden. Und so saßen wir in großer Runde beisammen. Die zwei Enkelkinder und der Sohn waren zufällig zu besuch (in NZ sind grade große Sommerferien, auch 6 Wochen wie bei uns). Und es war so nett, dass wir dort den ganzen Tag blieben, über Musik fachsimpelten, seine alte Geige herausholten und schauten, was wir noch so für Töne herausbringen konnten und viel über Deutschland, Europa und Neuseeland erzählten. Ein toller Familientag mit vielen guten Gesprächen!

we were quite happy to have found a nice place to stay for the night and were rewarded by a magnificent sunrise. The pictures don't come close to what we have seen with our own eyes but well I've tried my best.

Sonnenaufgang bei Kaikoura:

Wie ein Werbephoto, nicht wahr? ;o)

incredible colors and none of the pictures were post processed only resized.



even a little rainbow appeared over the mountains - yes, mountains roughly 2,500 meters and very close to the sea
Nach dem Gottesdienst in der St. Pauls Kirche (after we have gathered information on Kaikoura what we can do here, we decided to attend a mass at a little but very beautiful church - St. Pauls. We were very welcome in the church and got to know very lovely people. Carina had a chance to practice her piano skills and gave a *little concert* ;-) she even played the organ, which is one of the oldest in New Zealand. We were also invited by a very nice couple and spent the rest of the day at their house with their grandchildren and son. Thank you, we really enjoyed ourselves and it was a pleasure to be with you ):
Und später bei der Familie (a little picture of almost everyone):
Am Bahnhof von Kaikoura (a train arrived at Kaikoura railroad station in the evening hours):
Unser Auto war sehr beliebt bei den Möwen. Selbst das Auto hinter uns war komplett damit bemalt und wir fühlten uns etwas umzingelt ;o)
(our car was surrounded by gulls, even the other car had some painted on)

auf dem Weg nach Kaikoura

Am nächsten Tag ging die Fahrt dann weiter. Wir hatten noch ca. 60 km bis nach Kaikoura vor uns und unser Übernachtungsplatz war mitten in der Pampa- dachten wir zumindest.
Am nächsten Morgen war dann doch ganz schön viel los und wir waren zufällig bei dem einzigen guten Cafe "The Store" gelandet, dass auf dem Weg dorthin war. Suuuper Sache, um mir gleich noch einen Kaffee zu holen ;o).
Die größte Überraschung kam aber per Zufall, als wir auf einen Rastplatz fuhren um mal ein nettes Photo von der Küste zu machen.
Überall wimmelte es von Robben und Seehunden- oder besser gesagt: dem neuseeländischen Seebär! Süß, diese Seebären und wir konnten ganz dicht heran. Ich war total begeister und konnte mich nicht satt sehen! Vielleicht gehts euch ja auch so...

After we arrived the previous day at "The Store" - we didn't even realize that because it was night time and all dark - we were quite surprised to see such a highly frequented cafe almost in the middle of nowhere. Our bus got a new decoration and we kept driving to Kaikoura. Along the way we were able to see fur seals.

Damit auch jeder sieht, dass wir verheiratet sind, haben wir beschlossen unser Auto etwas "herzurichten" ;o)Der Strand bei unserem Übernachtungsplatz:
Unser erster Seebär, ganz relaxt auf dem Stein (most of the fur seals were sleeping after they have hunted their food and warmed up on hot stones in the sunshine):
andere waren etwas aktiver:
Aber die meisten genossen einfach die sonne und die warmen Steine
Egal ob platt...
... oder zusammengerollt...
..Irgendwie gab es für jeden eine passende Position...
die kleineren Seebären waren dagegen sehr viel aktiver (incredible how they can climb without fingers or toes):
Der Blick von aus dem Autofenster war traumhaft:
Da wir hungirg waren, kam NINS BIN grade recht... (time to get lunch or let's say some crayfish which is delicious and very popular around here)
... um dort unseren ersten Crayfish zu essen. Gar nicht so einfach, aber nachdem wir die totale Verwüstung auf dem Teller zurück gegeben hatten, meinte die Verkäuferin "well done" ;o) (even our five star restaurants won't make the crayfish that fresh, right from the sea onto your plate *yummy*)
Witzig: Die Schienen verlaufen direkt zwischen Straße und Merr entlang.
In Kaikoura angekommen (mainstreet in Kaikoura):
Kaikoura ist eine sehr gefährliche Stadt. Viele kleine, tolle Souvenirshops und eine Jade Factory. *BÖSE* für kleine Carinas *g* (paua, jade, bone and wood jewellery outlet, a dangerous place if your wife has your credit card ;-) o.k. even I got something small for me

Donnerstag, 14. Januar 2010

Auf die Südinsel

Am 8.1. war es dann endlich soweit: Papierkram erledigt, Fähre gebucht...
Es konnte weiter gehen auf die Südinsel!
Dies war zunächst mit frühem Aufstehen verbunden, da wir um 7 Uhr bereits einchecken mussten.
Dafür hatten wir super Glück mit dem Wetter und somit war unsere Laune sehr gut.
Die Überfahrt war ruhig und wir konnten eine schöne Aussicht genießen. Besonders in die Fjordlandschaft der Südinsel zu fahren war großartig.
Seht selber, was wir sonst noch so erlebt haben...

It was time to get on the road again... so we took the BlueBridge ferry on January 8th to head over to the south island. We had to get up quite early because the check in time was around 7 a.m. and unlike the last couple of days we even had great weather. The crossing was wonderful and very scenic as you can see on the pictures down below:

Früh morgens vor dem Fährterminal (at the ferry terminal waiting in line to check in):
bye bye Wellington, kurz vor 8 Uhr legte die Fähre ab (we leave Wellington harbour shortly before 8 a.m.):
The Wellington skyline, not hidden behind clouds and rain, we didn't even have much wind :-)
Das Wetter war schön, nur etwas diesig. Trotzdem konnte man die Natur um uns herum -einschließlich Leuchttürme- gut erkennen. (Lighthouses at the entrace of the Wellington harbourbay)
the flat land is part of the Wellington Airport or maybe the other way round?
We leave the North island behind:
Der Blick auf die Südinsel (... and see the South island):
(... with huge rocks)
Es boten sich faszinierende Anblicke. Seht ihr dieses kleine, einsame Haus dort unten mitten im Nirgendwo? (New Zealanders live pretty much everywhere even at such remote places *lookforthehouse*)
Hinter jeder Ecke kam ein neuer schöner Blick zum Vorschein...
hard to believe that we are on the sea and not a lake with these surrounding hills
Da einige Beschwerden kamen, dass Jürgen nie auf Bildern zu sehen ist... (er ist der Fotobeauftragte und ich Video, also später auf den Videos ist nur er und nie ich zu sehen *g*)... habe ich beschlossen, ihm öffter mal die Kamera zu klauen.
Außerdem steht ihm sein Ehering sehr gut ;o).

a picture taken by Carina of me so you can find me on some of the pictures as well

Frodo hat die Überfahrt auch sehr genossen und hat sehr interessiert in alle Richtungen ausschau gehalten (little Frodo is enjoying the sun, the ferry ride, ...).
micro islands along the queen charlotte sounds
Im Hafen von Picton (the Interislander waiting in Picton for the passengers to depart, with a watertaxi in front):
Blick vom Schiff auf Picton Downtown, Hafen und Strandpromenade (view from the ferry at Picton esplanade):
Es gibt zwei Fährgesellschaften, die die Strecke Wellington-Picton bedienen. Wir wollten beide ausprobieren und haben jetzt mit "Bluebridge" angefangen.
Als wir im Hafen in Picton ankamen, legte grade die "Interislander" ab, mit der wir dann unsere Fahrt zurück machen werden. (The Interislander, which we are going to take on our way back to the North island)
In Picton im Park (a little boat park for kids to play):
...alles sehr Kinder- und Familienfreundlich hier (a little train goes around the boat park):
Hier gehts in die Innenstadt von Picton, die nicht grade groß ist, aber dafür gemütlich (the christmas decoration is still on display in Picton downtown):
Beim Picknick unter Palmen haben wir unsere Prospekte vom I-Site angeschaut und weitere Pläne geschmiedet (lunchtime under palm trees with view at the harbour):
... Weitere Pläne hieß: Winetasting! Die Gegend hier ist ein einziges, riesiges Weinanbaugebiet und viele Weinereien bieten kostenlose Weinproben an. Super für mich, der Fahrer stand ja fest ;o)

after we enjoyed Picton we made plans to move further south. Winetasting is one of the must do's so our next stop was at "Saint Clair" winery. Yes, Carina enjoyed it alot and even got a kiss from me afterwards :-)
Hier seht ihr mich im ersten Weingut "Saint Clair" nach meinem Winetasting- mit seeligem Grinsen:
Hier ist der siebte Himmel: 100 Meter weiter gab es dann die Schokoladenfabrik zum Schoko-Tasting ;o), bevor es zum nächsten Weingut "Cloudy Bay" ging.

Heaven for most girls in the world - a chocolate factory with free tastings -
Die Weiterfahrt war guuuuuuut ;o)
Bergige Landschaft auf der Südinsel:
the south island is quite hilly

An einem kleinen See gab es dann unser Abendbrot:
... dann ging es weiter bis kurz vor Kaikoura. Vorbei an einer alten Steinkirche... (after this old churchbuilding we went all the way to The Store...)